DH-Forschungsprojekte in der Region - if

Interdisziplinärer Forschungsverbund
Digital Humanities in Berlin

DH-Forschungsprojekte in der Region

An dieser Stelle sind Forschungsprojekte aus dem Bereich Digital Humanities verzeichnet, die mindestens einen Projektpartner in Berlin aufweisen. Das Verzeichnis wird laufend aktualisiert und überarbeitet. Der Aufnahme von Projekten in die Datenbank werden die Kriterien von „DARIAH-DE Digital Humanities Projekte in Deutschland“ zu Grunde gelegt.

Alle Projekte werden nach der von DiRT und DARIAH-DE entwickelten Taxonomy of Digital Research Activities in the Humanities (TaDiRAH, v. 0.5, 02/2014), klassifiziert.

Sie haben die Möglichkeit nach den rechts aufgeführten Kriterien (DH-Aktivität, Disziplin, beteiligte Einrichtung, Epoche, geografischer Raum und Projektyp) zu filtern. Die Anzeigemöglichkeiten der DH-Forschungsprojekte wird sukzessive ausgebaut.

Online-Formular zur Eintragung Ihres Digital Humanities Projektes in Berlin-Brandenburg: Bitte füllen Sie das Formular zur Aufnahme von DH-Forschungsprojekten (Zeitaufwand 5-15 Minuten) aus, wenn Ihr Projekt im Verzeichnis aufgenommen werden soll: Online-Formular für die Registrierung Ihres DH-Forschungsprojektes

Letzte Aktualisierung der DH-Projektdatenbank: 25.04.2017

DH-Forschungsprojekte in der Region

Visualisierung kultureller Sammlungen: Vergangene Visionen aus der Feder von Friedrich Wilhelm IV.

Kürzel: VIKUS

Projekttyp: Visualisierungsumgebung für digitalisierte Sammlungsbestände

Laufzeit: 2014 - 2017

Förderer:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektleitung:

Prof. Dr. Marian Dörk,
Fachhochschule Potsdam

Projektpartner:
Projektbeschreibung:

Das Forschungsprojekt »Visualisierung kultureller Sammlungen« untersucht und entwickelt graphische Benutzeroberflächen und deren Potenziale für die visuelle Exploration von digitalisierten kulturellen Sammlungen. Im Rahmen des Projektes entwickeln ForscherInnen aus verschiedensten Disziplinen wie Informationsvisualisierung, Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte und Interfacedesign interaktive Visualisierungsumgebungen für Sammlungsbestände und evaluieren diese hinsichtlich ihrer Potenziale für die (digitale) Kunstgeschichte und museale Vermittlung. Das Projekt kooperiert mit Sammlungsinstitutionen wie der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin Brandenburg, dem Research Center Sanssouci, dem Vorderasiatischen Museum Berlin und dem Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel. Der hier präsentierte Prototyp »Vergangene Visionen aus der Feder von Friedrich Wilhelm IV.« ist in Kooperation mit der SPSG entstanden und präsentiert eine dynamische und interaktive Visualisierung von bisher ca. 1500 Zeichnungen aus der graphischen Sammlung der Stiftung. Diese sind auf einer kontinuierlich zoombaren Leinwand entlang einer annotierten Zeitleiste dargestellt. Der Prototyp erlaubt Explorationen im Wechsel zwischen Close und Distant Viewing (von der Übersicht bis ins hochaufgelöste Detail). Durch die Verknüpfung der Zeichnungen mit den Stichworten, welche als Filter fungieren, werden Zusammenhänge zwischen Zeit und Thema ersichtlich. Der FW4 Prototyp dient zurzeit als Grundlage für die Entwicklung eines »VIKUS Viewers« als Open Source Tool, mit dem das FW4-Darstellungsprinzip auf weitere Sammlungen übertragbar wird.

DH-Aktivitäten:
Disziplin:
Epochen:
Geografischer Raum:
inhaltliche Schlagworte:

Visualisierung, Friedrich Wilhelm IV., Graphische Sammlung, digitale Sammlung, Close- und Distant Viewing, digitale Kunstgeschichte, exploratives Interface

technische Schlagworte:

JavaScript Libraries: react.js, pixie.js, d3.js, WebGL, CSS3, base64 encoding

Datentypen:

text, image

Datenlizenzen:

Projektwebsite/s:
Langzeitverfügbarkeit:

Der Prototyp soll demnächst alle 7000 Zeichnungen Friedrich Wilhelms IV. aus der Graphischen Sammlung der SPSG umfassen und wird auch über das Ende der Projektlaufzeit hinaus verfügbar sein. Zurzeit entwickeln wir mit dem »VIKUS Viewer« ein Open Source Tool, welches digitale Sammlungen mit bis zu ca. 7000-10.000 Objekten visualisieren kann. Der Code wird inklusive einer ausführlichen Dokumentation frei zugänglich gemacht, basiert auf neuesten Webtechnologien und gewährleistet die Weiternutzung der Technologien über den Projektzeitraum hinaus. Zudem ist u.a. ein ausführlicher Artikel im open-access peer-reviewed Journal »Digital Humanities Quarterly (DHQ)« erschienen, welches unsere Forschungsergebnisse zusammenfasst.

Zusatzinformationen:

Weitere Mitwirkende:

Katrin Glinka (wissenschaftliche Mitarbeit, inhaltliche Betreuung und Recherche), Christopher Pietsch (Entwicklung und Gestaltung) - Fachhochschule Potsdam

Dr. Carsten Dilba (wissenschaftliche Redaktion der SPSG)

Dr. Jörg Meiner (wissenschaftliche Beratung, Leiter des Erschließungsprojekts 2006-2015)

 

Ansprechpartnerin:

Katrin Glinka, glinka@fh-potsdam.de

Projektname english:

Visualising Cultural Collections: Past Visions penned by Frederick William IV.