DH-Rundgang 16-04-07 - if

Interdisziplinärer Forschungsverbund
Digital Humanities in Berlin

17. DH-Rundgang: Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

Termin: Donnerstag, der 07. April, 16:00(s.t.)-17:30 Uhr im Haus Potsdamer Straße
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin
Anmeldung: per Online-Anmeldeformular oder per E-Mail

Wichtiger Hinweis: Bitte finden Sie sich bis 16:00 Uhr(s.t.) im Foyer am Haupteingang, Potsdamer Str. 33, ein. Von dort werden wir für den Rundgang abgeholt.

Die Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz ist ein Zentrum der nationalen und internationalen Literaturversorgung: über 11 Millionen Bände umfasst allein ihr seit mehr als 350 Jahren gewachsener Druckschriftenbestand. Hinzu kommen über 2,2 Millionen weitere Druckwerke und andere oft unikale Materialien in den Sondersammlungen sowie mehr als 10 Millionen Mikroformen und über 12 Millionen Motive im Bildarchiv.

Die Digitalisierten Sammlungen der SBB gehören zu den am meisten nachgefragten digitalen Diensten. Über 100.000 Werke stehen mit mehr als 10 Millionen Seiten in hoher Auflösung (in der Regel 300 dpi oder mehr) zur Verfügung. Die SBB betreibt ein eigenes Digitalisierungszentrum in dem mit spezialisierten Scannern für bis zu 80 Projekte im Dauerbetrieb digitalisiert wird.

Die SBB ist Sitz der Kalliope Arbeitsstelle. Kalliope ist der überregionale Verbund und zugleich das nationale Nachweisinstrument für Nachlässe, Autographen und Verlagsarchive. Seit 2001 besteht die Möglichkeit, Online-Findbücher für Nachlässe, Autographen und Verlagsarchive mithilfe einer Erschließungsplattform regelwerkskonform, normdatengestützt und redaktionell betreut zu erarbeiten. Wurde diese Option in 2010 noch von 54 Einrichtungen genutzt, waren es im Mai 2015 bereits 102 Organisationen. Durch die Visualisierung von sozialen Netzwerken ermöglicht der neuen Kalliope Katalog interessante neue Einblicke in die Online-Findbücher.

Gemeinsam mit der Deutschen Nationalbibliothek betreibt die SBB auch die Zeitschriftendatenbank. Die Zeitschriftendatenbank ist das wichtigste nationale Nachweisinstrument für Zeitschriften und Zeitungen und weist 1,8 Mio. Titeldaten mit 14,1 Mio. Bestandsnachweisen von Periodika in mehr als 4.000 Wissenschafts- und Kultureinrichtungen aus Deutschland und Österreich nach. In einem laufenden Projekt wird die Benutzeroberfläche der Zeitschriftendatenbank umfangreich überarbeitet - dabei werden in eine neue, intuitiv bedienbare Suchoberfläche auch Verlaufsvisualisierungen, Facetten und Bestandsnachweise integriert.

Auch auf europäischer Ebene ist die SBB stark an der Verfügbarmachung digitaler Quellen beteiligt. Die erfolgreichen Projekte Europeana 1914-1918 und Europeana Newspapers wurden beide von der SBB koordiniert. Zudem ist die SBB auch Projektpartner der Europeana beim Aufbau einer gemeinsamen europäischen Infrastruktur für Digitalisate aus Bibliotheken, Archiven und Museen.

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