DH-Jahresbericht - if

Interdisziplinärer Forschungsverbund
Digital Humanities in Berlin

Berliner DH-Jahresbericht

Die Geschäftsstelle des Interdisziplinären Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) erstellt jährlich einen Bericht zu den Aktivitäten des Verbundes sowie allen im Raum Berlin-Brandenburg bekannten DH-Aktivitäten.

Berliner DH-Jahresbericht 2015/2016

Download: Berliner DH-Jahresbericht 2015/2016 [PDF]

Zusammenfassung

Die Geschäftsstelle des Interdisziplinären Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin (if|DH|b, www.ifdhberlin.de) erstellt jährlich einen Berliner DH-Bericht, der einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in Forschung, Lehre und nachhaltiger Bereitstellung digitaler geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten gibt und Transparenz für die Berliner Digital Humanities Community schafft.

Der if|DH|b wurde von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung für zunächst drei Jahre bis zum 30. Juni 2016 gefördert. Nach erfolgreicher Evaluierung im Frühjahr 2016 wird die Förderung des Verbundes für weitere zwei Jahre vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2018 fortgesetzt. Während in der ersten Förderphase eine berlinweite einrichtungsübergreifende Plattform für die Digital Humanities initiiert und eingerichtet wurde, dient die zweite Phase der Entwicklung tragfähiger Konzepte in den DH-Bereichen „Nachhaltige Forschungsdaten“ und „Lehre und Weiterbildung“ am Standort. Das Forum „Forschung“ wird in diese beiden Bereiche integriert.

Der nun vorliegende Berliner DH-Jahresbericht 2015/2016 informiert über die Arbeiten zum Abschluss der ersten Förderphase und gibt einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten der zweiten Förderphase.

Berliner DH-Jahresbericht 2014/2015

Download: Berliner DH-Jahresbericht 2014/2015 [PDF]

Zusammenfassung

Der Interdisziplinäre Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) wird von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung für zunächst drei Jahre mit dem Ziel gefördert, eine berlinweite organisationsübergreifende Plattform für die Digital Humanities zu errichten. Qualität, Breite und Dichte der Aktivitäten im Bereich Digital Humanities am Standort sind bemerkenswert. Allerdings fehlen Transparenz und Überblick, eine Forschung und Lehre befruchtende Vernetzung der Akteure untereinander sowie konkrete, umsetzbare Lösungen, die eine nachhaltige Datenbereitstellung für wissenschaftliche und kulturelle Daten und Applikationen über einen langfristigen Zeitraum sicherstellt.

Die Geschäftsstelle des Interdisziplinären Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin erstellt jährlich einen Berliner DH-Bericht, der einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in Forschung, Lehre und nachhaltiger Bereitstellung digitaler geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten gibt und somit Transparenz für die Berliner Digital Humanities Community schafft.

Die Hauptziele und -aktivitäten des Verbundes zwischen 01. Juni 2014 und 30. November 2015 bestanden darin, weitere Verbundpartner_innen zu gewinnen, DH-Aktivitäten zu ermitteln und zugänglich zu machen sowie die Informations- und Kommunikationstruktur weiter auszubauen. Seit September 2014 findet monatlich der Berliner DH-Rundgang statt und im Jahr 2015 wurde erstmalig der Berliner DH-Preis ausgelobt. Die drei DH-Foren Forschung, Lehre und Nachhaltige Datenbereitstellung haben Anfang 2015 ihre Arbeit aufgenommen. Die Mitwirkenden in den Berliner DH-Foren sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Leitungsmitglieder der Forschungs- und Gedächtniseinrichtungen in Berlin und  Brandenburg. Die mit Projektbeginn gestartete Gesprächsreihe mit Berliner Akteur_innen und Entscheider_innen im Bereich der Digital Humanities wird kontinuierlich fortgeführt.

Als zentraler Knotenpunkt zur Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle des if|DH|b und als Informationsbasis dient die stetig weiterentwickelte Website www.ifdhberlin.de. Darüber hinaus hat die persönliche Kontaktaufnahme zur Geschäftsstelle des if|DH|b im Jahr 2015 deutlich zugenommen. In die Website eingebunden sind Datenbanken zur Erfassung der regionalen DH-Projekte und der DH-Lehrveranstaltungen Berliner und Brandenburger Hochschulen. Während die Projekterfassung noch weiter vorangetrieben werden muss, werden zunehmend DH-bezogene Lehrveranstaltungen an den Berliner Hochschulen ermittelt. Des Weiteren erweisen sich die neu eingerichtete Seite zur Veröffentlichung von Stellenausschreibungen im Bereich Digital Humanities sowie der DH-Kalender als stark genutzte Informationsquelle. DH-Veranstaltungen finden nahezu an allen Berliner Einrichtungen statt und in den Ausschreibungen wissenschaftlicher und studentischer Stellen in der Region wird zunehmend explizit formuliert, dass Kompetenzen und Erfahrungen in den Digital Humanities erwünscht sind.

Über die eigenen Aktivitäten hinaus ist der if|DH|b zudem bemüht, die Digital Humanities in weiteren regionalen Initiativen zu positionieren und an der Erarbeitung von institutionsübergreifenden Lösungen zur Langzeitverfügbarkeit wissenschaftlicher und kultureller Daten und Anwendungen aktiv mitzuwirken.

Berliner DH-Jahresbericht 2013/2014

Download: Berliner DH-Jahresbericht 2013/14 [PDF]

Zusammenfassung

Qualität, Breite und Dichte der Aktivitäten im Bereich Digital Humanities am Standort sind bemerkenswert. Allerdings fehlen Transparenz und Überblick sowie eine Forschung und Lehre befruchtende Vernetzung der Akteure untereinander.

In einer Reihe von Einzelgesprächen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Museen und Bibliotheken wurden für die Gestaltung der Berliner Digital Humanities Plattform sowohl vorhandene und nutzbare Kompetenzen als auch bestehende Bedarfe ermittelt. Besonders häufig wurde der Wunsch nach einem organisationsübergreifenden organisierten und strukturierten Kompetenzaustausch über einen Werkzeugkasten für Tools, vorhandene Standards und Methoden sowie best-practices in unterschiedlichen Forschungsfeldern geäußert.

Im Bereich der Lehre fehlt die Möglichkeit, an einer Berliner Universität oder Fachhochschule Digital Humanities zu studieren und geeigneten Nachwuchs für die Forschung rekrutieren zu können. Vermisst wird darüber hinaus eine tragfähige Infrastruktur für die Langzeitarchivierung und Langfristverfügbarkeit geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschungsdaten. Deren Fehlen in Berlin bedeutet (1) einen hohen Reibungsverlust für Institutionen, die selbst individuelle Langzeitarchivierungslösungen aufbauen müssten, (2) eine Gefahr für die Gute Wissenschaftliche Praxis, weil individuelle Lösungen nicht erhalten werden können, und (3) einen Verlust in der Nachnutzbarkeit von mit hohem intellektuellem und finanziellem Aufwand erstellten geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsdaten.